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Brandeinsatz in Reichshof-Komp

Am Freitagabend, den 15.08.2008, bot sich für die Feuerwehren Nosbach und Wildberg kein schöner Anblick. Um ca. 22:36 Uhr ging der Alarm per Sirene und Funkmeldeempfängern für die Einheiten Nosbach und Wildberg, mit der Durchsage "Brandeinsatz nach Explosion in Reichshof-Komp", auf.

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Als diese Einheiten am Einsatzort eintrafen, waren die Fensterscheiben des Gebäudes bereits zerborsten und Flammen schlugen aus Fenstern heraus. Sofort rüsteten sich Trupps mit Atemschutz aus und andere begannen unter anderem mit der Wasserversorgung. Laut Nachbarschaft sollten sich noch Personen in dem Wohnhaus befinden und es waren aus dem ersten OG auch Hilferufe zu hören. Für den ersten Atemschutztrupp bot sich kein erfreulicher Anblick, denn direkt hinter der Haustüre befand sich eine verbrannte Frau, bei der nur noch der Tod festgestellt werden konnte. Diese wurde geborgen. Sofort im Anschluss konnte der .

Hausbesitzer, von welchem die Hilferufe ausgegangen waren, ausfindig gemacht werden. Dieser befand sich in einer Badewanne voll Wasser und war am ganzen Körper verbrannt. Mit Hilfe von zwei Atemschutztrupps konnte dieser aus der Badewanne geholt und zur weiteren Versorgung dem Notarzt übergeben werden. Anschließend wurde mit der Brandbekämpfung im Wohnzimmer des Hauses begonnen, wo der Brand entstanden war. Ein weiterer Trupp durchsuchte das Gebäude nach eventuell

noch weiteren vorhandenen Personen, was aber nicht der Fall war. Allerdings wurde noch ein toter Hund eine Etage höher gefunden, welcher anscheinend durch die Rauchgase erstickt war. Nachdem das Feuer abgelöscht war, begann die Polizei mit der Aufnahme des Einsatzortes. Es konnten Benzinkanister sichergestellt werden, welche zur Brandursache geführt haben könnten. Danach wurden die Türen des Gebäudes versperrt, um ein Eindringen Dritter zu verhindern. Ein Bestattungsunternehmen aus Reichshof-Hunsheim holte die tote Person ab. Der Hausbesitzer erlag ein paar Stunden später in einer Spezialklinik in Dortmund seinen Verletzungen und verstarb. Während des Einsatzes

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wurden ebenfalls ca. vier Notfallseelsorger alarmiert, welche sich um die Personen aus der Nachbarschaft und um Feuerwehrleute kümmerten. Nach Aussagen der Polizei handelte es sich bei der Brandursache um einen Tötungsdelikt, der von der toten Frau ausgegangen war. Der Hausbesitzer und die Frau sollten zuvor schon öfters Beziehungskrisen (Streitigkeiten, etc.) gehabt haben. Nach Aussagen der Nachbarn sei diese aber schon bis zu einer Stunde vor der Alarmierung nach Hause gefahren, aber ihr Auto wurde ein paar Kilometer von der Einsatzstelle entfernt gefunden. Sie solle sich durch einen Schlüssel Zutritt zur Wohnung verschafft haben, Benzin im Wohnzimmer des Hauses verschüttet und dieses angezündet haben. Dabei entfachte das Benzin/Gas  

so extrem, dass die Fenster zersprangen und die Frau sofort starb. Wo der Hausbesitzer sich zu der Zeit aufgehalten hat, ist unklar, denn in dem Badezimmer, wo er sich bei Eintreffen der Feuerwehr befand, gab es keinerlei Hinweise auf Feuer, Qualm oder ähnlichem.
Der Einsatz der ca. 25 anwesenden Feuerwehrleute war um ca. 02:30 Uhr beendet.

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